WTZ Netzwerkpartner Münster

Besucherstopp wegen SARS-CoV-2 (Coronavirus)

Ab sofort und bis auf Weiteres gilt am UKM wegen der Corona-Pandemie ein kompletter Besucherstopp. Damit folgt das UKM dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Düsseldorf, nach dem an allen Krankenhäusern des Landes ab sofort ein Betretungsverbot für Dritte besteht.

Dies gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ambulanzen beschränken sich ab sofort auf Termine, bei denen ein Aufschub ein medizinisches Risiko für die Patienten bedeuten würde. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

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Studentische Ausbildung in der Medizin

Problem-orientiertes Lernen in der interdisziplinären Tumormedizin

Für das 2. klinische Semester veranstaltet die Klinik für Innere Medizin A (Hämatologie und Onkologie) in Zusammenarbeit mit allen Kliniken und Instituten der Medizinischen Fakultät, die sich mit malignen Erkrankungen beschäftigen, den Kurs Problemorientiertes Lernen in der Tumormedizin (poL-iT). Dieser 3-wöchige Blockkurs vermittelt den Studierenden einen interdisziplinären Überblick über sämtliche relevanten Lehrinhalte des Fachs Onkologie. Neben Vortragsveranstaltungen und zahlreichen Veranstaltungen mit praktischen Demonstrationen am Patienten, wird Problemorientiertes Lernen in Tutorial-Gruppen von 8-10 Studierenden praktiziert, die unter Anleitung eines speziell trainierten Tutors arbeiten. Im Gegensatz zu Vorlesungen sollen in diesen kleinen Gruppen bestimmte pathophysiologische Fragestellungen, klinische Probleme und Problemlösungen eigenständig erarbeitet werden. Dies erfolgt anhand realer Fälle, so dass ein konkreter Bezug zur Klinik besteht. Die Teilnahme am pol-iT ist für alle Studenten der Humanmedizin in Münster Pflicht. Der Kurs wird mit Anwesenheitskontrollen begleitet und nach einer Abschlussprüfung mit einem Zertifikat belegt.

Studienhospital Münster

Mit der Eröffnung des Studienhospitals Münster kann die bisherige Form des problem-orientierten Lehrens und Lernens durch kontextbasierte Lehrmethoden ergänzt werden. In gemeinsamer Verantwortung zwischen den Lehrverantwortlichen des Studienhospitals, der Medizinischen Klinik A und des WTZ Netzwerkpartners Münster werden Einsatzmöglichkeiten des Studienhospitals im Rahmen des pol-iT Kurses konzipiert und vorbereitet. Diese werden durch eine begleitende Evaluation der Lehrverfahren vor allem im kontextbasierten Umfeld hinsichtlich der Effektivität überprüft. Das Studienhospital, die Studienpraxis und das Lernzentrum für individualisiertes medizinisches Tätigkeitstraining und Entwicklung (Limette) sind im Campus of Competency vereint und sollen zusammen mit einer Campuspraxis Allgemeinmedizin u. a. dazu beitragen, das Studienziel Handlungskompetenz zu erreichen.

Einsatz von eLearning in der onkologischen Ausbildung

Die bisher bestehenden Erfahrungen beim Einsatz interaktiver, internetbasierter Simulatoren innerhalb verschiedener organbezogener Lehrmodule werden ab 2008 auch für die studentische Ausbildung in der interdisziplinären Onkologie eingesetzt. Dabei werden insbesondere die Evaluationsmöglichkeiten der entsprechenden Software genutzt, die sowohl horizontale als auch longitudinale Vergleiche für Semesterkohorten ermöglicht. Dadurch besteht die Möglichkeit einer gezielten medizindidaktischen und hochschulmethodischen Optimierung der interdisziplinären onkologischen Ausbildung.

Wahlpflichtfächer – Klinische Medizin

Entsprechend der neuen Approbationsordnung für Ärzte von 2002 ist im Rahmen der curricularen Lehre die Durchführung von Wahlpflichtfächern im klinischen Bereich vorgesehen. Mitgliedseinrichtungen des WTZ Netzwerkpartners Münster beteiligen sich mit verschiedenen Angeboten aus dem klinisch-onkologischen Bereich an der Gestaltung von Wahlpflichtfächern.

Studienprogramme

Im Rahmen des Studienprogramms Junior Class Experimentelle Medizin können Medizinstudierende parallel zum Medizinstudium über sechs Semester eine strukturierte zusätzliche Laborausbildung in experimentellen Forschungsfeldern absolvieren, die auf das zusätzliche Studienangebot Experimentelle Medizin (M.Sc.) vorbereitet. In das Angebot sind neben der Medizinischen Fakultät einschließlich der dort angesiedelten Forschungsverbünde auch Arbeitsgruppen anderer Fakultäten (Chemie, Biologie, Pharmazie, Physik, Mathematik) und das MPI für Molekulare Biomedizin eingebunden.

Das kompetitive MedK-Programm bietet Stipendien für bis zu 35 Medizinstudenten pro Jahrgang für eine strukturierte MD-Thesis. Die Studierenden beantragen ein Freisemester währenddessen sie sich auf eine experimentelle, studienbegleitende Dissertation mit klinischem Bezug konzentrieren. Das MedK vermittelt jedem Teilnehmer einen Mentor und begleitet die Arbeit an der Promotion mit 50 Seminarstunden zur guten wissenschaftlichen Praxis, Literaturrecherche, Dokumentation von Daten und Grundlagen der Statistik.

Zusätzlich bieten die Fakultäten Medizin und Biologie gemeinsam einen stark praxisorientierten Masterstudiengang Molekularer Biomedizin an, der 30 Studenten pro Semester offensteht. Schwerpunkte sind biologische und biochemische Synthese, moderne bio- und nanoanalytische Methoden, translationale Krebsforschung sowie biotechnologische und biomedizinische Anwendungen.

 
 
 
 
Weitere Informationen

Alle wesentlichen Informationen zum Lehrangebot für die Studierenden, sowie die Vorlesungen im pdf Format finden Sie auf der medicampus Homepage.