Klinik für Neurochirurgie

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

die aktuelle Lage, die Sie sicherlich in den Medien wahrgenommen haben, zwingt uns zu umgehenden, zeitlich befristeten Änderungen in der Planung und Durchführung Ihrer Beratung, Diagnostik und Therapie.

Wichtig!

Notfälle können jederzeit versorgt und Neuvorstellungen mit Termin entsprechend untersucht werden.

Ebenso vergeben wir weiterhin zeitnahe Termine für neudiagnostizierte Hirn- / Rückenmarkstumore bzw. für Wirbelsäulenpatienten mit Schmerzen oder neurologischen Ausfällen.

    

Die Maßnahmen betreffen unterschiedliche Bereiche unserer Klinik:

  • Ambulanz: Notfallpatienten werden weiterhin rund um die Uhr in der Liegenaufnahme (LANO) oder unserer Ambulanz untersucht und behandelt – eine Vorstellung bleibt somit jederzeit möglich!

    Um allerdings das Patientenaufkommen in unserer Ambulanz zu reduzieren, werden unsere MitarbeiterInnen ab sofort Patientinnen und Patienten, die einen Termin für eine verschiebbare Kontrolluntersuchung bei uns haben, telefonisch kontaktieren und über das weitere Prozedere informieren.

    In der Mehrzahl der Fälle werden wir hier im Haus keine Kontrollbildgebung (z.B. CT oder MRT) durchführen – dieses sollte bis auf Weiteres ambulant (niedergelassene radiologische Praxen) geschehen. Als Ersatz bieten wir sowohl die Möglichkeit der Zusendung von radiologischen Bildern (via Post oder Internet) und / oder eine Videosprechstunde an. Sollte dies für Sie in Frage kommen, beraten wir Sie gerne telefonisch über die vorab notwendigen Schritte.
     
  • Operationen: Auch wenn wir zu jedem Zeitpunkt eine Notfallversorgung aller neurochirurgischen Erkrankungen vorhalten, müssen wir bei planbaren Operationen teilweise umdisponieren. Patienten, die dies betrifft, werden von uns aktiv kontaktiert und über das weitere Vorgehen informiert.
     
  • Station: Bitte beachten Sie unsere aktuelle Besucherregelung.

 

Wir hoffen, dass wir Ihnen zeitnah wieder in gewohnter Weise helfen können – bis dahin möchten wir Sie im Sinne aller um Verständnis für diese Maßnahmen bitten!

Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in allen Gebäuden des UKM

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist ab Montag (23.03.2020) in allen Gebäuden des UKM das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

Dieser wird an den Eingängen der jeweiligen Gebäude zu Verfügung gestellt und muss sofort angelegt werden.

Das Betreten der Gebäude ist ohne Mund-Nasen-Schutz nicht gestattet.

Besucherstopp wegen SARS-CoV-2 (Coronavirus)

Ab sofort und bis auf Weiteres gilt am UKM wegen der Corona-Pandemie ein kompletter Besucherstopp. Damit folgt das UKM dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Düsseldorf, nach dem an allen Krankenhäusern des Landes ab sofort ein Betretungsverbot für Dritte besteht.

Dies gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ambulanzen beschränken sich ab sofort auf Termine, bei denen ein Aufschub ein medizinisches Risiko für die Patienten bedeuten würde. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Mehr Informationen

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Auf Grund der aktuellen Coronasituation beschränken sich unsere Ambulanzen und Sprechstunden ab sofort auf Termine, bei denen ein Aufschub ein medizinisches Risiko für die Patienten bedeuten würde. Wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab telefonisch bei der jeweils zuständigen Ambulanz, insbesondere wenn Sie

  • sich in den letzten 14 Tagen in einem der internationalen Risikogebiete oder in besonders betroffenen Gebieten in Deutschland aufgehalten haben (Auflistung siehe RKI)
  • oder Sie Kontakt zu einer Person hatten, für die ein gesicherter Nachweis einer Coronavirus-Infektion besteht
  • oder unter grippeähnlichen Symptomen leiden
  • oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.

 

Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Vielen Dank!

AG Virtual and Augmented Reality for Biomedical Computer Vision

Visual biomedical data has become a key feature for diagnostic, therapeutic and education purposes in modern medicine. State-of-the-art computer vision systems process and analyse this data to extract valuable information and to provide appropriate visualisation strategies. In this context, Virtual Reality (VR) and Augmented Reality (AR) devices have become particularly important since they offer immersive data representations and advanced interaction metaphors. Such techniques are well known for entertainment and gaming applications as well as industrial construction planning. Its applicability for daily clinical practice and biomedical image understanding is however yet in its infancy. Therefore, we aim to study and implement innovative VR and AR strategies for novel biomedical computer vision applications. This interdisciplinary research requires a close collaboration between medical and computer sciences in order to unleash the tremendous potential of VR and AR systems for clinical purposes.

Goals

- to determine the efficient usage of VR and AR devices for biomedical and clinical purposes

- the development of novel computer vision and machine learning algorithms to assess complex and high-dimensional medical image data

- the identification of innovative use-cases to apply VR and AR in diagnostic and therapeutic purposes

- to facilitate and support the usage of VR and AR system in medical education

Our ultimate goal is to bridge the gap between rapidly emerging new vision technologies and their applicability for biomedical practice and research.

How to participate

If you are interested in a collaboration (e.g. clinical study, medical thesis, bachelor- or master- thesis) in this new and fast expanding field of medicine and computer science, please do not hesitate to contact us!

Benjamin Risse, MSc, PhD & Markus Holling, MD

Collaborators

Benjamin Risse

Junior professorship for practical computer science
Faculty of Mathematics and Computer Science
University Münster, Münster Germany

Markus Holling

Assistant Professor for Neurosurgery
Consultant Neurosurgeon
Department of Neurosurgery
University Hospital Münster

Sören Klemm

Research fellow
Faculty of Mathematics and Computer Science
University Münster, Münster Germany

Pascal Kockwelp

Research fellow
Master of Science
Faculty of Mathematics and Computer Science
University Münster, Münster Germany

 
 
 
 

Markus Holling, M.D.

Assistant Professor for Neurosurgery
Department of Neurosurgery
University Hospital Münster
hollingm(at)­ukmuenster(dot)­de
 

Benjamin Risse, MSc, Ph.D.

Junior professorship for practical computer science
Computer Science Department
Computer Vision and Machine Learning Systems Group
University Münster
b.risse(at)­uni-muenster(dot)­de