Poliklinik für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien

Nur noch NOTFALLBEHANDLUNGEN im Zentrum für ZMK-Heilkunde!

Ab sofort und bis auf weiteres gilt am UKM wegen der Corona-Pandemie ein kompletter Besucherstopp. Damit folgt das UKM dem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales in Düsseldorf, nach dem an allen Kliniken des Landes ab sofort ein Betretungsverbot für Dritte besteht.

Dementsprechend findet ab sofort auch in der Zahnklinik nur noch eine NOTFALLBEHANDLUNG statt, wobei zuvor in jedem Einzelfall telefonisch geklärt werden muß, ob es sich tatsächlich um eine medizinisch unaufschiebbare Behandlung handelt, die bei uns durchgeführt werden kann.

Die Fachabteilungen (Polikliniken) der Zahnklinik haben dafür folgende Telefon-Nummern eingerichtet, die Mo, Di, Do, Fr in der Zeit von 8.00 -16.00 Uhr und mittwochs von 8.00-13.00 Uhr erreichbar sind:

Leitstelle ZMK
T 0251 83-45500

Schmerzdienst (ZIA)
T 0251 83-47051

Parodontologie und Zahnerhaltung
T 0251 83-47057

Prothetische Zahnmedizin
T 0251 83-47086

Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
T 0251 83-47013

Kieferorthopädie
T 0251 83-47113

Sollte bei der telefonischen Abklärung die Behandlungsnotwendigkeit in unserem Hause festgestellt werden, erhalten Sie einen Termin und wir übermitteln Ihnen eine nur für Sie zu diesem Termin gültige Zutrittserlaubnis für den ambulanten Bereich der Zahnklinik, die Sie dann an der Pforte dem Sicherheitsdienst mit dem Personalausweis vorzeigen müssen.

Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in allen Gebäuden des UKM

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes erforderlich.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne Mund-Nasen-Schutz nicht gestattet.

Besuche ab 20.05.2020 eingeschränkt möglich

Auf Grundlage der Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalens sind am UKM ab dem 20.05.2020 eingeschränkt Besuche für bestimmte Patientengruppen wieder möglich. Bis dahin gilt der komplette Besucherstopp.

  • Ab dem 20.05.2020 sind Besuche ab dem dritten Behandlungstag des Patienten/der Patientin möglich.
  • Es sind maximal zwei Besuche pro Woche mit einer Dauer von maximal einer Stunde vorgesehen.
  • Als Besucher dürfen zwei fest benannte Personen empfangen werden. Es darf immer nur eine Person anwesend sein.
  • Besuche sind werktags von 15.00 bis 19.00 Uhr, an Wochenenden und Feiertage von 08.00 bis 19.00 Uhr möglich.

Die Besucher erhalten vom UKM vorab eine Besuchererlaubnis, die zusammen mit dem Personalausweis als Zutrittserlaubnis für das UKM gilt, und am Eingang überprüft wird.


Die Besucherregelung gilt für das Zentralklinikum sowie alle externen Kliniken. Ausnahmen werden lediglich für die Geburtshilfe, die Pädiatrie, für die Palliativstationen sowie – nach Absprache mit den verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten – für schwerstkranke Patienten zugelassen. Bitte haben Sie Verständis, dass es für einzelne Bereiche abweichende Vorgaben geben kann. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie wird diese Regelung regelmäßig geprüft und angepasst. Bitte beachten Sie außerdem: Der Zugang zum Zentralklinikum ist NUR über die Haupteingänge Ost und West auf Ebene 04 möglich.

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Liebe Patientin, lieber Patient,

wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab, wenn

  • bei Ihnen folgende Symptome bestehen: Fieber, Halsschmerzen und/oder Schluckstörungen, Husten, Atemnot, Geschmacks- oder Geruchsverlust, allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar, Magen-Darm-Symptome, starken Schnupfen
  • Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person hatten
  • oder positiv auf Coronavirus getestet wurden

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.

Vielen Dank!

Spezielle Sprechstunde für Kiefergelenkerkrankungen/Funktionsstörungen des Kauorgans (CMD)

Was ist CMD?

Während wir sprechen, kauen oder schlucken, ist die Kaumuskulatur aktiv und der Unterkiefer bewegt sich im Kiefergelenk. Ist dieses beeinträchtigt, können Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder Zahnschäden entstehen, was dann als Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet wird.

Unter Bruxismus versteht man eine sich wieder-holende Aktivität der Kaumuskulatur. Diese kann während des Schlafes oder im Wachzustand auftreten. Etwa 10 bis 20% der Bevölkerung sind davon betroffen, was oft aber nicht bewusst bemerkt wird. Man geht heute davon aus, dass es sich bei Bruxismus um eine Reaktion auf übermäßige Stresssituationen handelt. Die Folge ist eine Überlastung der Zähne, des Zahnhalteapparates und/oder eine übermäßige Abnutzung und Verletzung der Zahnhartsubstanz. Durch diese Prozesse können die Zähne empfindlich und schmerzhaft werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.dgfdt.de/krankheitsbilder

http://www.dgfdt.de/symptome1

http://www.zahnmedizinische-patienteninformationen.de/documents/10157/1129556/268572_1567355_Kiefergelenkschmerz.pdf/287feaed-4225-4711-9899-5abc9e3324c7;jsessionid=0CE45BBC0F4C0873A35C707418BC4848?version=2.0&previewFileIndex=0

Habe ich CMD? (Schnelltest entsprechend der Vorgabe der DGFDT) :

Sie leiden wahrscheinlich an einer craniomandibulären Dysfunktion, wenn Sie eine der folgenden Fragen mit JA beantworten:

  • Haben Sie Schmerzen, wenn Sie den Mund öffnen oder kauen?

  • Haben Sie Schmerzen in den Schläfen, im Gesicht, den Kiefergelenken oder im Kiefer?

  • Haben Sie in der letzten Zeit festgestellt, dass Ihr Kiefer blockiert ist oder Sie den Mund nicht weit öffnen können?

Was bieten wir?

In Rahmen unserer speziellen Sprechstunde für die oben genannten Störungen bieten wir die Möglichkeit einer ausführlichen individuellen Diagnostik. Auf dieser Basis wird der Schweregrad der Erkrankung ermittelt und mit den Patienten besprochen. Es wird das weitere individuelle – auch interdisziplinäre - Vorgehen besprochen, gegebenenfalls koordiniert und durchgeführt. Dieser erste Termin dauert in der Regel eine Stunde.  Das Ergebnis dieses Termins wird in einem schriftlichen Bericht zusammengefasst.

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.dgfdt.de/diagnostik1

Vorbereitung des Termin in der CMD- Sprechstunde.

Zur Vorbereitung des Termins senden wir Ihnen einen Fragebogen zu, den Sie bitte ausgefüllt zurückschicken. Aufgrund Ihrer Angaben fordern wir die Vorbefunde bisher behandelnder Zahnärzte und gegebenenfalls Ärzte ein. Insbesondere benötigen wir Röntgenaufnahmen des Kiefer-Gesichtsbereichs der letzten fünf Jahre (auf CD unkomprimiert). Sofern Ihnen entsprechende Unterlagen vorliegen, bitten wir um Zusendung.

Bitte bringen Sie zu jedem Termin Ihre Versichertenkarte mit, auch wenn Sie mehrere Termine im selben Quartal vereinbart haben. Dies ist erforderlich, falls Rezepte ausgestellt werden müssen.

Unser interdisziplinäres Therapiekonzept

Schienentherapie (Aufbissschiene)

Die sogenannte Aufbissschiene dient dem Ausgleich von Zubissstörungen und soll Ihre Zähne vor weiterem Abrieb durch Knirschen schützen. Eine solche Schiene wird in der Regel nachts getragen und kann vom Patienten selbst ein- und ausgegliedert werden. Diese Aufbissschiene wird auf der Basis einer individuellen Vermessung angefertigt. Einschließlich notwendiger Nachkontrollen sind hierfür in der Regel vier Termine erforderlich.  

Physiotherapie/ Manuelle Therapie

Diese Therapie ist spezifisch konzipiert für Funktionsstörungen des Kauorgans und unterstützt die zahnmedizinischen Maßnahmen bei der Behandlung von Schmerzen und Verspannungen im Gesicht, Kopf- und Nackenbereich, bei eingeschränkter Mund-öffnung, Bissproblemen („die Zähnen passen nicht mehr aufeinander“) sowie Kiefergelenkknacken oder -reiben. Wir zeigen und trainieren mit Ihnen auch Übungen, die Sie regelmäßig selbst anwenden können.  

Biofeedback

Der Begriff Biofeedback steht für eine Methode zur Verbesserung von Wahrnehmung, Kontrolle und Beeinflussung von Körperfunktionen. Bei Patienten mit Bruxismus oder Kiefergelenkbeschwerden wird die Aktivität der Kaumuskulatur elektronisch abgeleitet und auf einem Computer-Bildschirm sichtbar gemacht. Damit erwerben Betroffene ein Bewusstsein für die Aktivität der Muskulatur. 

Weitere Informationen finden Sie hier:

http://www.dgfdt.de/behandlung1

http://www.dgfdt.de/was-kann-ich-selbst-tun-1

Kosten

Bei der ersten ausführlichen Untersuchung und Beratung handelt es sich um sogenannte funktionsdiagnostische Leistungen. Die Kosten hierfür werden in der Regel von gesetzlichen Krankenversicherungen nicht übernommen. Detaillierte Informationen hierzu bekommen Sie bei der Terminvereinbarung schriftlich zugeschickt.

Funktionsanalytische Maßnahmen, die zur individuellen Bestimmung der Bisslage durchgeführt werden und Basis für die Anfertigung der Aufbiss­schiene sind, werden in der Regel von gesetzlichen Krankenversicherungen nicht übernommen. Hierüber werden Sie im Rahmen des vorhergehenden Termins vom behandelnden Arzt aufgeklärt.

Aufbissschienen werden bei der Krankenver­sicherung beantragt. Dort wird entschieden, ob die Kosten übernommen werden.

Die gesetzlichen Krankenversicherungen über­nehmen auf der Basis einer Heilmittelverordnung für Zahnärzte im Allgemeinen die Kosten für die Physio- und Manuelle Therapie. Ein geringer Eigenanteil und die Rezept­ge­bühr werden vor der ersten Therapie­sitzung bei der Anmeldung bezahlt.

Die Biofeedback Behandlung wird nicht von gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen.

Weitere Informationen und Anmeldung

Unsere Sprechstunde und die zusätzlichen Therapien werden nach Eingang aller Vorbefunde nur über das Sekretariat, Frau Resing koordiniert.

Telefonnummer:         0251-8347079
Faxnummer:               0251/8347083
Email-Adresse:            cmd-zmk(at)­ukmuenster(dot)­de

Adresse

PD Dr. Anne Wolowski
Poliklinik für Prothetische Zahnmedizin und Biomaterialien
Universitätsklinikum Münster
Albert-Schweitzer-Campus 1/W30
48149 Münster
Anfahrtsadresse: Waldeyerstraße 30, 48149 Münster

So erreichen Sie uns

Parken: Parkmöglichkeit befindet sich direkt im Parkhaus an der Waldeyerstraße 30.

Parkgebühr: 1,00 €/40 Min.

Auch mit Bus und Bahn ist unsere Klinik gut zu erreichen.